Nach Bordeaux gehts weiter zum Atlantik und zwar erstmal über Arcachon, wo wir die Dune du Pilat besuchen. Die grösste Wanderdüne Europas – oder zumindest die höchste, wie uns ChatGPT verrät wird so richtig touristisch ausgeschlachtet. Jährlich werden hier fast 2 Millionen Tourist:innen durchgeschleust, was ziemlich verrückt ist. Aber wir sind ja selber zwei von diesen Besucher:innen und man muss auch sagen, dass das alles gut organisiert ist, schön gestaltet und die Dünen soweit es geht geschützt werden durch Absperrungen und einen offiziellen Zugang. Wir ziehen uns, wie die meisten Besucher:innen, die Schuhe aus und kraxeln also barfuss hoch. Eine ziemlich anstrengende Sache, aber ein angenehmes Gefühl für die Füsse, zumal der Sand jetzt im September angenehm temperiert und nicht zu heiss ist. Oben angekommen eröffnet sich uns ein wunderbarer Blick ins Landesinnere aber auch auf den Atlantik. Rund 128 Meter hoch ist der höchste Punkt der Düne und hier oben wird wild fotografiert und alle haben Spass. Wir wandern noch etwas weiter und damit weg vom grossen Tourist:innenstrom und schon bald wird es ruhiger und wir geniessen die Weite und die Schönen Blicke auf alle Seiten. Runter geht es dann etwas einfacher und wieder beim Freigeist angekommen nehmen wir das letzte Stück Weg für heute unter die Räder und fahren zu unserem Campingplatz, der etwas weiter südlich an der Küste liegt. Da es heute noch sonnig ist und für morgen Regen angesagt ist, gehts für uns rasch an den Strand, wo wir kurz baden und uns dann vergnügt die mehr oder weniger gekonnten Surfversuche der hier anwesenden Sportler:innen ansehen.











Am nächsten Tag regnet es dann tatsächlich und wir stellen uns auf einen ruhigen Indoortag ein, spielen, ruhen uns aus, lesen und wärmen uns nach einem windig-nassen Spaziergang am Strand wieder auf. An solchen Tagen sind wir froh, dass wir uns im Freigeist so gut organisiert haben und auch zu zweit genügend Platz haben, ohne uns dauernd auf den Füssen zu stehen. Der nächste Morgen ist noch immer nass und wir packen unsere Sachen zusammen und fahren weiter in Richtung spanische Küste. Über Bayonne, Biarriz bis nach San Sebastian, wo wir für die nächsten beiden Nächte einen Campingplatz reserviert haben. Die Fahrt ist schön, sie führt uns durch fast unendliche Pinienwälder und Heidelandschaften. In San Sebastian angekommen führt uns das Navi zum etwas höher gelegenen Campingplatz, mitten im Gründen. Ein schöner Platz aber abends wird es rasch bitterkalt und trotzt Wollmütze, Decke und warmen Socken fliehen wir relativ früh in die gemütliche Stube – wir sind im Norden Spaniens und hier kann die Kälte ganz schön durch alle Knochen kriechen. Allerdings hören wir gerade, dass es zu Hause in der Schweiz schneit und demnach sind wir zufrieden mit dem was wir hier haben.







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