Unser erstes Ziel in England ist die Stadt Hastings - wir haben hier für zwei Nächte eine Bleibe reserviert. Runter von der Fähre geht es noch relativ unaufgeregt, überall stehen nette Mitarbeitende der Fährgesellschaft, die uns (und alle anderen RechtsfahrerInnen) mit Handzeichen auf die richtige Spur weisen. Schon bald aber sind wir auf der grossen Strasse und marCo lenkt unseren Freigeist gekonnt und mit grosser Konzentration auf der „richtigen“ Seite. Etwas herausfordernd dünken uns die Kreiseleinfahrten aber dank relativ grossem Verkehrsaufkommen können wir uns an allen anderen orientieren. Bald schon sind wir auf der Landstrasse und hier sind eher die extrem schmalen Strassen etwas gewöhnungsbedüftig - vor allem für Bettina die Beifahrerin, weil sie ständig das Gefühl hat, von der Mittellinie wegrutschen zu müssen:-). Einmal verfahren wir uns noch und es wird noch enger - der Postbote, der uns hier entgegenkommt verhält sich aber very british und fährt mit einem verständnisvollen Lächeln für uns ziemlich viele Meter rückwärts, bis wir kreuzen können. Aber wir kommen gut in Hastings an und nach einem kurzen Boxenstop zum einkaufen, gehts hoch zum Camping. Na ja was enge Strassen heisst, erfahren wir erst jetzt, da wir durch einige Quartiere fahren müssen, und die AnwohnerInnen hier ihre Autos nicht an, sondern auf der Strasse parkieren müssen - es bleibt wenig Platz. Also: links ist nicht das eigentliche „Problem“ vielmehr „eng“ scheint es öfter zu sein. Nach dem Einrichten auf dem Camping und einem kurzen Schläfchen erkunden wir mit unseren Bromptons (die das erste Mal in ihrem Herkunftsland unterwegs sind) die Stadt. Ein Pubbesuch darf da natürlich nicht fehlen - im Swan treffen wir eine Auswanderin aus Sizilien und sie freut sich über Besuch vom Kontinent:-). Auch am Dienstag geht es wieder in die Stadt - hier ist heute viel los und wir bummeln gemütlich durch die vielen Antiquitätenläden, am Strand entlang und durch die Altstadt. Fein wars in Hastings - eine nette Stadt, die ein Besuch wert ist. Abends kochen wir hinter (!) Freigeist (neben dem Bus windet es zu stark) und lassen es uns gutgehen.
Widnau
Back at home – was für ein Empfang. Na ja dafür empfängt uns Souflaky freudig 😍. Danke euch fürs folgen und bis zur nächsten Tour!

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