Heute starten wir den Tag mit etwas Sport – unser Campingplatz liegt in der Nähe von zwei Tennisplätzen und da wir unsere Tennisausrüstung immer mit haben auf unseren Reisen, gibt es heute Frühsport. Wir haben online gebucht, allerdings können wir die Türe zum Court nicht öffnen, da wir den Code nicht kennen. Glücklicherweise ist an dieser Türe eine Telefonnummer angebracht für Troubleshooting. Also rufen wir da an, ein netter Herr – mit very brithischem Akzent, sprich kaum zu verstehen – hilft uns aus und verrät uns den Code und wir können unser Spiel beginnen. Danach starten wir den Tag mit einem ausgiebigen Brunch und fahren später mit dem öffentlichen Bus in die Stadt. Wir mögen es, uns Städte zu erschliessen, indem wir uns einfach treiben lassen. Der Bus spuckt uns irgendwo im Zentrum aus und wir schlendern erstmal einfach durch die Strassen und Gassen, lassen uns von der Atmosphäre inspieren und geniessen das was uns entgegenkommt. Wir landen irgendwann in der North Laine – eine der bekanntesten Gegenden von Brighton und wir sind hin und weg: farbig, lebendig und ziemlich schräg ist es hier. Wir bestellen uns in einem Pub ein Cider und schauen uns das bunte Treiben an – stundenweise könnten wir so sitzen, staunen und uns über die vielen interessanten und unterschiedlichen Menschen, die an uns vorbeigehen freuen. Nach einem kleinen Lunch ziehen wir weiter zum Pier und vergnügen uns auch hier köstlich. Bei uns würde man dem „Jahrmarkt“ sagen, nur dass dieser hier das ganze Jahr über betrieben wird und dass es zudem noch eine „Spielhöhle“ gibt, in der man sein Geld mit diversen Glücksspielen vermehren (oder auch vermindern) kann. Zum Glück haben wir nicht soviele Münzen im Sack und der Verlust hält sich daher in Grenzen.
Eigentlich wollten wir heute in Kemptown – einem etwas edleren Quartier fein zu Abend essen. Wir sind aber so platt von den vielen Eindrücken und den 20‘000 Schritten, die wir heute gemacht haben, dass wir ein Taxi bestellen und uns nobel zum Freigeist zurückbringen lassen. Dort gibt es noch ein Süppchen und dann ist auch gut für heute. Übrigens hat uns heute das echte englische Wetter erreicht: a drizzly foggy day – uns kommt es vor als sei es November in der Schweiz🙂
Widnau
Back at home – was für ein Empfang. Na ja dafür empfängt uns Souflaky freudig 😍. Danke euch fürs folgen und bis zur nächsten Tour!
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