
Wir fahren bereits wieder in Richtung Osten, in einer Woche sind wir schon fast wieder zu Hause. Damit wirs weiterhin gemütlich nehmen können und nicht allzugrosse Strecken am Stück fahren müssen, geht’s nun Schritt für Schritt auf den Rückweg. Unser heutiges Ziel ist Bosherton. Beim Farm-Camp angekommen merken wir erstens, dass es Wochenende ist – halb Wales scheint das Wochenende über zu Campen. Der Platz ist riesig und zahlreiche Gruppen haben sich in eindrücklichen Wagenburgen eingerichtet, geniessen das Wochenende und grillieren, spielen oder sitzen einfach gemütlich zusammen – die Stimmung hier schön und ausgelassen und erinnert uns eher an ein Festival als an einen Campingplatz. Der Platzt hat eigentlich auch nicht viel mehr Ausstattung als mehrere grosse Wiesen (Fields) und man sucht sich einfach eine Ecke aus und stellt sich dahin. Dusche gibt es für alle Gäste eine einzige (kalt!) und die WC-ToiTois sehen wir nicht von innen – einmal mehr sind wir froh, eine eigene Trenntoilette an Board von Freigeist zu haben. Wir machen uns am Nachmittag auf mit unseren Bromptons die Küste zu entdecken. Dem Coastpath entlang fahren wir die eindrücklichen Klippen ab, die sich im Laufe der vielen vielen Jahre, denen sie dem Wind und dem Wasser ausgesetzt sind zu sehr eindrücklichen Gebilden verwandelt haben. Bei wunderbarem Wetter – aber auch viel (kaltem) Wind lassen wir uns von dieser Naturgewalt verzaubern. Und wir treffen einen alten Bekannten – der mobile Eismann, der uns bereits auf dem Campingplatz bei Skomer aufgesucht hat, steht hier wieder auf einem Parkplatz und später am Abend kommt er sogar noch auf dem Festivalgelände vorbei – wir werden noch zu seinen Stammgästen.

0 Kommentare