
Wir haben für zwei Nächte an der Westküste von Wales einen wunderbaren Farm-Campingplatz reserviert und freuen uns bereits auf den schönen Ort, von wo aus wir dann auch die Skomer-Insel besuchen werden. Dazu aber später mehr, vorerst fahren wir über Fishquard, machen dort einen kleinen Stop, um unser Campinggas-Vorrat aufzufüllen. Im kleinen Handwerkerladen gibt es darüber hinaus noch tausend Sachen was vorallem marCo erfreut. Ein kleines, handliches und wie sich später herausstellt auch wirklich scharfes Survival-Spaltbeil springt fast von alleine in den Einkaufskorb! Ein neues cooles Gadget für Freigeist (und marCo), das wir aber auf jeden Fall gut gebrauchen können – schliesslich lieben wir es am Abend ein Feuerchen zu machen und das Holz, das wir beim vorletzten Farm-Campingplatz gekauft haben ist ziemlich grob – ein guter Kauf also auf jeden Fall.
Wir fahren danach zur Blue Lagoon – ein ziemliche Hotspot aber durchaus sehenswert. Am Strand gibt es viel zu sehen und marCo badet sogar – Bettina muss filmen und kann leider nicht ins Wasser (brrr viel zu kalt). Nach der Erfrischung spazieren wir über die Klippe zur Lagune, die dem Strand den Namen gibt. Ein Becken im Fels mit wirklich tiefblauem Wasser und: Klippen, von denen wagemutige Menschen hinunterspringen. Wir schauen gebannt zu und sind froh, dass wir nicht da oben stehen. Am späteren Nachmittag fahren wir dann weiter, denn wir haben beim neuen Schlafplatz für 19 Uhr eine Schifffahrt zu den Skomer-Islands gebucht und wollen uns vorher noch einrichten und etwas essen. Wenn wir zu Beginn der Reise mal von engen Strassen geschrieben haben, dann haben wir noch nicht gewusst, was uns noch erwarten wird. Unsere Fahrt führt uns durch unzählige dermassen schmale Strassen dass Bettinas Nerven zum Ende total am Ende sind. Obwohl sie nicht selber fährt – aber die Beifahrerinnenposition ist tatsächlich nicht die angenehmste, da man ständig das Gefühl hat, beim Kreuzen die halbe rechte Körperseite abgefahren zu bekommen. Aber marCo ist ein präziser Fahrer und die (meisten) Einheimischen fahren ebenfalls präzise und vorsichtig und so klappt das ganz gut.


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