26/69 Finikounda – Weihnachtsstimmung am Glühweinst(r)and

8. Dezember 2021 | Blogs der Reise, Eurasientour, Griechenland Blog

26/69 Finikounda – Weihnachtsstimmung am Glühweinst(r)and

Wir fahren ganz in den Süden auf dem westlichen „Finger“ der Peloponnese – nach Finikounda, um unsere Reisefreund*innen Eva, Lukas, Svantje und Stefan nochmals zu treffen und freuen uns riesig auf die vier – oder Mocca den Hund mitgezählt auf die fünf. Wir kommen gerade rechtzeitig, um das Wiedersehen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang am Strand zu feiern. Obwohl wir uns erst vor einer Woche noch gesehen haben, gibt es schon wieder viel zu erzählen und für die Männer zu fachsimpeln. Denn der Landi braucht einen neuen Anlasser – der noch immer auf dem Postweg unterwegs ist – und es wird beraten wie die Reparatur am besten gemacht werden sollte. 

Drei wunderschöne und erholsame Tage auf dem sehr gut besetzten Campingplatz – mit einem ganz interessanten Publikum – erwarten uns. Langweilig wird uns auf keinen Fall, denn es gibt immer etwas zu beobachten, einen Schwatz mit einem der Nachbarn oder wenn uns gar nichts mehr einfällt verbreiten wir Weihnachtsstimmung mit selbstgebrautem Glühwein, Weihnachtsdeko und -musik. Das Wetter ist ziemlich wechselhaft und vor allem windig und das Meer sehr wild aber umso spannender und schöner anzusehen. Es ist jetzt auch eher kühl, sobald jedoch die Sonne rauskommt, wird es angenehm warm und überall werden die Campingstühle rausgenommen und die Sonnenstrahlen aufgesogen. Auch Souvlaki amüsiert sich bestens, sie hat hier einen kleinen Kollegen gefunden, mit dem sie ausgiebig spielt und zwischendurch ärgert sie die Hunde aus der Nachbarschaft – sie scheint tatsächlich keine Angst zu haben vor Hunden und macht sie alle ziemlich verrückt indem sie seelenruhig vor ihren Nasen herumspaziert. 

Als die Ersatzteile für den Landi endlich eintreffen, sind die Mechaniker erstmal beschäftigt und als das Fahrzeug am Abend auf den ersten Dreh anspringt wird das mit Applaus besiegelt und das ist natürlich der nächste Grund für eine kleine Feier – dieses Mal mit Ouzo. An den Abenden spazieren wir entweder nach Finikounda ins Dorf um dort zu essen oder geniessen die Küche der Campingeigenen Taverne, die in dieser Nebensaison zweimal die Woche für die Gäste geöffnet hat. 

Drei wirklich schöne Tage haben wir hier verbracht und dazu noch in feiner Gesellschaft und wir fahren am Samstagmorgen bei Sturm und Regen weiter gegen Norden – natürlich nicht ohne uns noch herzlich von Svantje und Stefan zu verabschieden, da wir sie nicht mehr sehen werden vor unserer Rückkehr. Eva und Lukas werden wir voraussichtlich nochmals am Ionion Beach treffen, wo wir dann das letzte Mal vor der Fährenüberfahrt übernachten werden.

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