02/08 Krakau – Zapiekanta oder Käsplättli

12. Juni 2021 | Blogs der Reise, Eurasientour, Polen Blogs, Uncategorized

02/08 Krakau – Zapiekanta oder Käsplättli

Wir nächtigen auf dem Camping Adam, der ans Hotel Eva angegliedert ist und von wo aus wir die Stadt Krakau in ca. 45min. Fussmarsch erreichen. Wir machen uns kurz vor dem Mittag auf den Weg und spazieren der Weichsel entlang in Richtung Innenstadt. Es ist schwül-warm und ein paar bedrohliche Gewitterwolken stehen am Himmel. In der Innenstadt angekommen gehts zuerst in Richtung Marktplatz, der zweitgrösste Europas soll es sein. Er ist wahrlich beeindruckend und aber auch die Touristengruppen sind nicht ohne. Und das ist anscheinend noch harmlos, wie wir später in Erfahrung bringen, denn in „Nicht-Corona-Zeiten“ soll es hier noch ganz anders zu und her gehen. Wir trinken mit Blick auf den gewaltigen Platz und die ehemalige Tuchhalle eine Limonade, gehen kurz durch die Marktstände in der Halle und flüchten dann ziemlich rasch aus diesem Hotspot. Wir haben das jüdische Viertel Kazimierz auf dem Plan und vermuten, dass es uns dort um einiges besser gefallen wird. Und so ist es, hier prägen kleine Café’s, Läden und Gassen das Stadtbild und dazu ist es um einiges ruhiger hier. Wir schlendern etwas umher und suchen uns dann ein nettes Restaurant für einen kleinen Imbiss. Marco möchte gerne die traditionellen Zapiekanta probieren, eine Art halbierte und mit Käse und Champinons belegte und überbackene Baguette (für alle Widnauer*innen: eifach ä Seel) und meint das genau bestellt zu haben. Die in polnisch verfasste Menukarte war dann doch etwas schwierig zu verstehen und geliefert wird ein Käsplättli mit Brot – hmm dafür hätten wir also nicht nach Krakau reisen müssen:-).

Dafür schmeckt das Bier umso besser und bereits um 15 Uhr sind wir reif für den Rückweg und spazieren wiederum der Weichsel entlang zurück. Der Plan wäre es dass wir das Wassertram (die heisst wirklich so) nehmen und damit bis vor unseren Campingplatz schwimmen könnten. Leider ist es auch hier etwas schwierig mit dem Fahrplan auf polnisch und wir verpassen das Ding ganz knapp. Den Bus hingegen erwischen wir und so schaffen wir es vor dem grossen Gewitterregen noch rechtzeitig nach Hause, wo wir einen gemütlichen Regenabend (es regnet übrigens das erste Mal seit wir unterwegs sind) im schön trockenen und wohlig-warmen Freigeist verbringen.

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